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Preis und Format

Was ein Vertriebssystem wirklich kostet: Zeit, Aufwand, Geld realistisch.

Ein Vertriebssystem kostet im ersten Jahr vor allem deine eigene Zeit: rund 180 bis 250 Stunden. Dazu kommen ein einmaliges Honorar, etwa 2.450 € für den Clarity Sprint, der binnen 90 Tagen voll auf das Clarity to Client System angerechnet wird, und rund 50 € im Monat für Werkzeuge. „Was kostet das Coaching?“ ist die häufigste Frage im Erstgespräch. Mindestens so wichtig ist die Gegenfrage: Was kostet es dich, kein Vertriebssystem zu haben? Hier steht die ehrliche Rechnung über zwölf Monate, mit Geld, Zeit und dem Honorar, das dir in dieser Zeit entgeht. Und der Vergleich mit dem Verzicht, der meistens teurer ist.

01Warum die Frage „Was kostet das?“ zu kurz greift

Die meisten Selbstständigen rechnen bei Coaching nur mit einer Position: dem Honorar. Bei mir heißt das: Clarity Sprint 2.450 Euro, binnen 90 Tagen voll auf das Clarity to Client System anrechenbar, das System selbst auf Anfrage, der Jahreszugang zur Solo Business Schmiede ab 1.990 Euro für zwölf Monate. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. So betrachtet sieht es nach hohen Kosten aus.

Was diese Rechnung weglässt: deine eigene Zeit, die Werkzeuge und das Honorar, das dir entgeht, während du am System baust. Fachleute nennen das Opportunitätskosten. Dazu kommt die ganz andere Rechnung: Was kostet dich die Zeit, in der du KEIN tragendes Vertriebssystem hast? Solange die Bruchstelle bleibt, kann jede Woche ein Erstgespräch kosten, das nicht stattfindet, oder einen Auftrag, der woanders hingeht. Der Preis des Verzichts läuft jeden Tag mit.

02Die ehrliche 12-Monats-Rechnung

Hier ein Rechenbeispiel für jemanden, der eins zu eins ein Vertriebssystem aufbaut: mit Sparring, mit eigenem Aufwand, mit Werkzeugen. Einmalige Kosten plus laufende Kosten.

Position
Wert
Sparring (Sprint oder System)Sprint einmalig 2.450 €, binnen 90 Tagen voll auf das Clarity to Client System anrechenbar. Das System selbst auf Anfrage.
2.450 € oder auf Anfrage
Eigene Zeit (Aufbau-Phase)Wochen 1 bis 12: 5 bis 7,5 Stunden pro Woche, insgesamt 60 bis 90 Stunden.
60 bis 90 Std.
Eigene Zeit (Stabilisierungs-Phase)Wochen 13 bis 52: 3 bis 4 Stunden pro Woche für Sichtbarkeit, Akquise, Termine.
120 bis 160 Std.
ToolsKundenliste, Kalender, vielleicht ein Notion-Arbeitsraum. Mehr Technik braucht es nicht.
~ 50 € / Monat
Entgangenes Honorar (deine Zeit)180 bis 250 Stunden Eigenleistung × 200 € angenommener Stundensatz
36.000 bis 50.000 €
Gesamt mit Sprint (Geld und entgangenes Honorar)
~ 39.000 bis 53.000 €

Die größte Position ist deine eigene Zeit, weit vor dem Honorar. Wer das nicht ehrlich einrechnet, unterschätzt die Investition jedes Mal und ist später frustriert, dass es so „aufwendig“ war.

03Die Gegen-Rechnung: was Nicht-Investition kostet

Nichtstun kostet mehr als Geld. Wer zögert und es gar nicht erst versucht, verwehrt sich viele Chancen: das Gespräch, das nie stattfindet, den Auftrag, nach dem nie jemand gefragt hat. Gescheitert wird dann am Nichtanfangen.

Stell dir vor, du investierst nicht und bleibst zwölf Monate ohne tragendes System. Was passiert konkret?

Verlorene Aufträge. Angenommen, ein Auftrag bringt dir 8.000 bis 15.000 Euro. Dann kosten dich drei Klienten weniger im Jahr 24.000 bis 45.000 Euro Umsatz. Das sind nur drei Klienten. Je nach Geschäft kann der Abstand zwischen einem System, das trägt, und Monaten ohne Anfragen auch größer sein.

Verbrannte Akquise-Zeit. Wer ohne System akquiriert, steckt leicht viele Stunden im Jahr in Dinge, die nichts bringen: falsche Freebies, halbherziges Posten, Termine im Pitch-Modus. Rechenbeispiel: 50 bis 100 solcher Stunden bei 200 Euro Stundensatz sind 10.000 bis 20.000 Euro Honorar, das allein durch ziellose Akquise nicht entsteht.

Verbrannte Energie. Diese ist schwerer zu rechnen, aber spürbar. Wer zwölf Monate gegen eine Bruchstelle arbeitet, ohne sie zu reparieren, baut Frust auf. Frust mündet bei Selbstständigen oft in radikale Kurswechsel, Selbstzweifel, manchmal die Rückkehr in die Festanstellung. Auch das hat Kosten, die in keiner Tabelle stehen.

Die Nicht-Investition ist meistens teurer als die Investition.

04Was die ehrliche Rechnung zeigt

Ein Vertriebssystem ist eine große Investition. Rund 39.000 bis 53.000 Euro über zwölf Monate, eingerechnet das Honorar, das dir in der eigenen Bauzeit entgeht, sind für dieses Rechenbeispiel eine ehrliche Zahl. Wer das nicht einrechnet, unterschätzt das Vorhaben.

Aber: Ohne System kostet das Jahr im Rechenbeispiel ähnlich viel oder mehr, nur ohne Aufbau. Wer zwölf Monate ohne System arbeitet, verliert dort 24.000 bis 45.000 Euro Umsatz, dazu 10.000 bis 20.000 Euro an verbrannter Akquise-Zeit und die Kraft, die der Frust kostet. Das ist dieselbe Größenordnung, nur steht am Ende kein System.

Die wirkliche Frage lautet deshalb: „Kann ich es mir leisten, darauf zu verzichten?“ Denn billig ist auch die Alternative nicht.

05Was billig wirkt, aber nicht ist

Erstens: Online-Kurse für ein paar hundert Euro mit „kompletter Vertriebs-Strategie“. Das klingt günstig. Meistens bleibt es ein leeres Versprechen, weil niemand es auf deinen Fall anwendet, und das Geld ist verloren.

Zweitens: kostenloses Coaching aus dem Netzwerk. Klingt nach Schnäppchen, ist meistens unsystematisch. Du bekommst, wofür du zahlst.

Drittens: zehn YouTube-Videos pro Woche und „selbst learnen". Du verbrennst die Zeit, die teuerste Position der ganzen Rechnung, in einer Aktivität ohne strukturierten Output.

Was die Zahlen sagen

  • 121 €

    beträgt der durchschnittliche Stundensatz von Freelancern in Beratung und Management, in Personal, HR und Coaching sind es 106 Euro. Wer weniger als die 200 Euro im Rechenbeispiel berechnet, setzt seinen eigenen Satz ein. Befragt wurden 5.412 Freelancer über eine Projektplattform, Schwerpunkt IT, mit Selbstauswahl.Quelle: freelancermap, Freelancer-Kompass 2026, S. 17

Alle Quellen abgerufen am 23.10.2026.

06Häufige Fragen

Was kostet ein Vertriebssystem realistisch über 12 Monate?

Im Rechenbeispiel: rund 180 bis 250 Stunden eigene Zeit, ein einmaliges Honorar für die Zusammenarbeit (zum Beispiel der Clarity Sprint für 2.450 Euro, binnen 90 Tagen voll auf das Clarity to Client System anrechenbar, oder das System selbst auf Anfrage) und rund 50 Euro im Monat für Werkzeuge. Den größten Teil macht deine Zeit aus. Wer so plant, sieht im Vertriebssystem eine Investition.

Warum ist Zeit der größte Kostenfaktor?

Weil Selbstständige ihre eigene Zeit selten einrechnen. Bei einem angenommenen Stundensatz von 200 Euro entsprechen 150 Stunden Eigenleistung etwa 30.000 Euro Honorar, das in dieser Zeit nicht entsteht. Das wiegt deutlich mehr als das Honorar für die Zusammenarbeit.

Was kostet es, KEIN Vertriebssystem zu haben?

Ein Rechenbeispiel: Bringt ein Auftrag 8.000 bis 15.000 Euro, kosten dich drei Klienten weniger im Jahr 24.000 bis 45.000 Euro Umsatz. Dazu kommen die Stunden, die in Akquise ohne Ergebnis fließen, und die Kraft, die an den Bruchstellen verloren geht. Der Verzicht ist meistens teurer als die Investition.

Was kostet dich die Nicht-Investition?

Im Erstgespräch nehmen wir eine echte Diagnose deiner Kundengewinnungskette vor. Wir prüfen, wie viel dich die aktuelle Bruchstelle in zwölf Monaten kosten würde und ob der Aufbau eines Systems wirklich teurer ist als der Verzicht. Diagnose, kein Pitch.

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