LinkedIn für Selbstständige. Vom Profil zum Gespräch.
LinkedIn bringt nichts. Das höre ich oft, und meistens stimmt es sogar. Weil LinkedIn so benutzt wird, wie die Plattform es vorschlägt: posten, hoffen, warten. Für Selbstständige funktioniert es anders. LinkedIn ist der Raum, in dem dich jemand prüft, bevor er dich anruft. Hier steht, wie aus Profil, Beiträgen und Nachrichten ein Weg zum Kunden wird.
Was LinkedIn für dich tun soll
Bevor du einen Beitrag schreibst, beantworte eine Frage: Was soll LinkedIn in deiner Kundengewinnung tun? Empfehlungen absichern, weil jeder dich vorher googelt? Neue Menschen erreichen, die dich noch nicht kennen? Gespräche anstoßen? Jede Antwort führt zu einer anderen Arbeit am Profil.
Die meisten haben darauf keine Antwort. Sie posten, weil man postet. Die Notiz LinkedIn bringt nichts: drei Diagnosen zeigt, woran es dann liegt.
Das Profil ist der Vertrauensvorraum
Wer dich aus deinem Netzwerk empfohlen bekommt, schaut dich heute online an, bevor er anruft. Wenn dort ein Lebenslauf steht, kühlt die Empfehlung ab. Wenn dort steht, wofür du stehst und für wen, wird aus der Empfehlung ein Termin.
Deshalb arbeiten wir zuerst am Profil, nicht an den Beiträgen. Ein Satz in der Kopfzeile, den man weitersagen kann. Ein Infotext in den Worten deiner Kunden. Ein Bild, das dich zeigt. Mehr braucht es nicht, aber genau das muss sitzen.
Dein Profil muss nicht beeindrucken. Es muss in zehn Sekunden sagen, wofür du stehst.
Beiträge: wenige, aber deine
Ein bis zwei Beiträge pro Woche aus deiner Praxis. Eine Beobachtung, eine Szene aus einem Gespräch, ein Gedanke, den du so noch nirgends gelesen hast. In deiner Sprache, ohne Vorlage. Das reicht, wenn das Profil trägt.
Täglich posten ist für Selbstständige mit Substanz teuer und bringt wenig. Wer hochpreisig arbeitet, braucht keine Massenreichweite. Er braucht die wenigen richtigen Augen. Wie viel Zeit das wirklich kostet, steht in LinkedIn ohne ständig zu posten.
Schreib über das, was du diese Woche in einem Gespräch gesehen hast. Ohne Namen, ohne Fall. Das Muster reicht, und es ist mehr wert als jeder Tipp.
Nachrichten, die beantwortet werden
Massen-Nachrichten verbrennen dein Konto. Jede davon zahlt ein auf ein unsichtbares Konto, und die Rechnung kommt Monate später. Was funktioniert: Wer auf einen Beitrag reagiert, bekommt eine persönliche Nachricht. Kurz, ohne Link, mit einer echten Frage.
Und wenn deine Wunschkunden auf LinkedIn nur mitlesen und dort nie antworten, ist LinkedIn der falsche Kanal für die Ansprache. Dann geht es ans Telefon oder per Mail, und LinkedIn bleibt der Vertrauensvorraum. Mehr dazu in LinkedIn-Nachrichten verlaufen im Sand.
Wie ich dabei helfe
In der Manufaktur arbeiten wir eins zu eins an deinem LinkedIn: Profil, Beiträge, Ansprache, Gespräch, in dieser Reihenfolge, auf dem Fundament von Angebot und Wunschkunde. Ich bringe es dir bei, oder wir bauen es zusammen. Keine Vorlagen, kein Tool, das für dich schreibt.
Wer lieber selbst baut, findet die Kurse dazu in der Solo Business Schmiede. Dort baust du selbst. In der Manufaktur baue ich mit dir.
Häufige Fragen
Lohnt sich LinkedIn für Selbstständige überhaupt?
Ja, als Vertrauensvorraum. Wer dich empfohlen bekommt, schaut dich vorher auf LinkedIn an. Steht dort, wofür du stehst, wird aus der Empfehlung ein Termin. Als Verkaufskanal mit Massen-Nachrichten lohnt es sich nicht.
Wie oft sollte ich auf LinkedIn posten?
Ein bis zwei Beiträge pro Woche aus deiner Praxis, wenn das Profil trägt. Tägliches Posten kostet Selbstständige mit hochpreisigen Angeboten mehr, als es bringt.
Was muss in mein LinkedIn-Profil?
Ein Satz in der Kopfzeile, der sagt, wofür du stehst und für wen. Ein Infotext in den Worten deiner Kunden. Ein Bild, das dich zeigt. Kein Lebenslauf, keine Liste von Fähigkeiten.
Funktionieren LinkedIn-Nachrichten zur Kundengewinnung?
Persönliche Nachrichten an Menschen, die auf dich reagiert haben: ja. Massen-Nachrichten mit Vorlage: nein, sie verbrennen dein Konto. Wenn deine Wunschkunden dort nur mitlesen, ist das Telefon der bessere Weg.
Wie fange ich an?
Mit dem kostenlosen Business-Check, der dir zeigt, ob es bei dir am Angebot, am Wunschkunden, an der Botschaft oder erst bei den Beiträgen hakt. Danach ein Erstgespräch von 30 Minuten, wenn du willst.
Noch eine Frage offen? Der Business-Check zeigt dir in fünf Minuten, wo es bei dir hakt. Oder du buchst gleich das Erstgespräch, 30 Minuten, kostenfrei.
Der Monat ist rum, kein neuer Kunde? Dann schauen wir zusammen hin.
30 Minuten, kostenfrei, online oder in Nürnberg. Du musst nichts vorbereiten und nichts vorzeigen. Wir finden die Stelle, an der es bei dir hakt. Wenn dabei rauskommt, dass du mich nicht brauchst, sage ich dir das.
Erstgespräch buchen Lieber erst allein schauen? Business-Check starten, kostenlos, fünf Minuten.