Social Media Marketing für Selbstständige. Ohne jeden Tag zu posten.
Du postest, es kommen Likes, es kommen keine Kunden. Oder du postest gar nicht mehr, weil du keine Lust hast, dein Leben einer Plattform zu widmen. Beides kenne ich aus fast jedem Erstgespräch. Social Media Marketing ist für Selbstständige kein Fleißthema. Es ist eine Reihenfolge-Frage. Hier steht, wie LinkedIn und Instagram Kunden bringen, mit vier bis sechs Stunden in der Woche.
Warum Likes keine Kunden sind
Ein Like heißt: Jemand hat kurz aufgehört zu scrollen. Mehr nicht. Es sagt nichts darüber, ob dieser Mensch versteht, was du anbietest, und ob er weiß, dass er gemeint ist. Die meisten Selbstständigen messen Social Media an Reichweite und wundern sich, dass der Kalender leer bleibt.
Der Grund liegt vor dem Beitrag. Wer kein Angebot in den Worten seiner Kunden hat und keinen klaren Wunschkunden, schreibt Beiträge für alle. Und Beiträge für alle treffen niemanden. Das ist kein Fleißproblem. Du suchst in der falschen Abteilung.
Erst das Angebot, dann der Wunschkunde, dann die Botschaft. Beiträge kommen an vierter Stelle.
Die Reihenfolge, die trägt
So arbeite ich mit Selbstständigen an Social Media, eins zu eins und in dieser Reihenfolge:
- Dein Angebot in den Worten deiner Kunden. Mit Preis. Solange das fehlt, kann kein Beitrag verkaufen.
- Dein Wunschkunde. Wer das ist, was ihn gerade umtreibt, wo er liest.
- Deine Botschaft. Ein Satz, den man weitersagen kann. Er steht im Profil, nicht im Beitrag.
- Deine Beiträge. Ein bis zwei in der Woche aus deiner Praxis, in deiner Sprache. Keine Vorlagen, keine Trends.
- Deine Ansprache. Wer reagiert, bekommt eine Nachricht von dir. Persönlich, ohne Vorlage, ohne Link.
- Dein Gespräch. Aus der Nachricht wird ein Termin. Dort entscheidet sich, ob jemand Kunde wird.
Wer die Reihenfolge einhält, braucht keine tägliche Präsenz. Vier bis sechs Stunden pro Woche reichen, wenn das Fundament steht. Die Notiz LinkedIn ohne ständig zu posten rechnet das vor.
LinkedIn oder Instagram?
Für B2B-Dienstleister, Coaches und Berater ist LinkedIn der Ort, an dem Entscheider lesen. Wer dich empfohlen bekommt, schaut dort zuerst nach. Instagram trägt, wenn deine Kunden Privatpersonen sind oder wenn du über Bilder und kurze Videos besser zeigst, wie du arbeitest.
Die Frage ist nie „beides“ oder „alles“. Die Frage ist, wo dein Wunschkunde liest. Dort gehst du hin. Dort machst du es gut. Ein Kanal, der trägt, schlägt drei, die halb laufen.
Wenn du nicht weißt, wo dein Wunschkunde liest, hast du noch keinen Wunschkunden. Dann fängt die Arbeit bei Schritt zwei an, nicht bei Schritt vier.
Was du nicht brauchst
Keine Content-Vorlagen. Keine Hooks aus dem Baukasten. Keine Kommentar-Gruppen. Kein Tool, das für dich schreibt. All das macht laut, aber nicht erkennbar. Deine Kunden merken in einer Zeile, ob ein Mensch schreibt oder eine Maschine.
Was du brauchst: einen Satz, der sagt, wofür du stehst. Ein Profil, das diesen Satz trägt. Und die Geduld, über Wochen dieselbe Linie zu halten. Wie das für Menschen funktioniert, die keine Show wollen, steht in Sichtbarkeit ohne Show.
Wie ich dabei helfe
In der Manufaktur arbeiten wir eins zu eins an deinem Fall. Ich finde mit dir heraus, woran es hakt, und baue es mit dir um: Angebot, Wunschkunde, Botschaft, dann die Beiträge und die Ansprache. Ich bringe es dir bei, oder wir bauen es zusammen. Du gehst mit Material raus, das nur für dich gebaut ist.
Wer lieber selbst baut, findet in der Solo Business Schmiede die Kurse dazu und ein Netzwerk aus Unternehmern. Dort baust du selbst. In der Manufaktur baue ich mit dir.
Häufige Fragen
Wie oft muss ich als Selbstständiger auf Social Media posten?
Weniger, als die meisten denken. Ein bis zwei Beiträge pro Woche aus deiner Praxis reichen, wenn Angebot, Wunschkunde und Botschaft stehen. Tägliches Posten ohne Fundament bringt Likes, keine Kunden.
LinkedIn oder Instagram, was ist besser für Selbstständige?
Dort, wo dein Wunschkunde liest. Für B2B-Dienstleister, Coaches und Berater meist LinkedIn. Instagram, wenn deine Kunden Privatpersonen sind oder du über Bilder besser zeigst, wie du arbeitest. Ein Kanal, der trägt, schlägt drei halbe.
Wie viel Zeit kostet Social Media Marketing pro Woche?
Vier bis sechs Stunden, wenn das Fundament steht: ein Beitrag, Kommentare, persönliche Nachrichten an Menschen, die reagiert haben. Ohne Fundament kostet es doppelt und bringt nichts.
Brauche ich eine Agentur oder ein Tool, das für mich schreibt?
Nein. Deine Kunden merken in einer Zeile, ob ein Mensch schreibt. Was du brauchst, ist ein Satz, der sagt, wofür du stehst, und die Geduld, diese Linie zu halten. Dabei helfe ich eins zu eins.
Wie fange ich an?
Mit dem kostenlosen Business-Check: dreizehn leichte Fragen zu Angebot, Wunschkunde, Botschaft, Beiträgen, Ansprache und Gespräch. Du siehst, an welcher Stelle es bei dir hakt. Danach, wenn du willst, ein Erstgespräch von 30 Minuten.
Noch eine Frage offen? Der Business-Check zeigt dir in fünf Minuten, wo es bei dir hakt. Oder du buchst gleich das Erstgespräch, 30 Minuten, kostenfrei.
Der Monat ist rum, kein neuer Kunde? Dann schauen wir zusammen hin.
30 Minuten, kostenfrei, online oder in Nürnberg. Du musst nichts vorbereiten und nichts vorzeigen. Wir finden die Stelle, an der es bei dir hakt. Wenn dabei rauskommt, dass du mich nicht brauchst, sage ich dir das.
Erstgespräch buchen Lieber erst allein schauen? Business-Check starten, kostenlos, fünf Minuten.